Safe Street Rebels: Wie Idioten sicheren Straßenverkehr behindern

Während Waymo Robotaxis mittlerweile 450.000 kommerzielle, fahrerlose Fahrten pro Woche absolvieren und in 10 Metropolregionen in den USA mit Passagieren Fahrten durchführen, zeigt sich auch in den Statistiken, dass sie sicherer auf den Straßen unterwegs sind, als menschliche Fahrer. Die Unterschiede sind dabei so groß, dass der amerikanische Neuochirurg Jonathan Slotkin sogar von einem „Durchbruch für die öffentliche Gesundheit“ sprach.

Doch es gibt auch Robotaxi-Gegner, die sich von Fakten nicht in ihrer Meinung beeinflussen lassen. In San Francisco ist eine Gruppe an Individuen seit einigen Monaten aktiv, die sich selbst als die Safe Street Rebels bezeichnen und die Robotaxis vandalisieren, indem sie Klebebänder auf die Sensoren kleben, Baustellenhütchen auf die Motorhauben stellen, oder sogar die Fahrzeuge mit mit Hämmern traktieren oder darauf herumspringen.

Hannah Fry von der BBC hat die Safe Street Rebels interviewt und auf ihren nächtlichen Vandalismusstreifzügen gegen die Waymos begleitet. Nur durch ihre Fragen ohne Wertung legt sie dabei die Widersprüchlichkeit in den Aussagen der Safe Street Rebels offen. Es ist zum Fremdschämen, wie man es bereits von Impfgegnern kennt. Beide Gruppen haben gemein, dass sie im Namen der Sicherheit für die Menschen genau das Gegenteil schaffen: sie gefährden Menschen.

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

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