Kalifornien genehmigt Waymo und Cruise Robotaxis

Die California Public Utilities Commission (CPUC), die Behörde die u.a. für Taxiregulierungen zuständig ist, stimmte heute mit 3:1 Stimmen dafür, den selbstfahrenden Taxibetrieb der Unternehmen Waymo und Cruise in San Francisco rund um die Uhr zuzulassen und Fahrpreise zu erheben.

Vor der Abstimmung durften Waymo und Cruise den kommerziellen Dienst in einem Betatest testen, wobei die Anzahl der Fahrgäste, die Gebühren und die Einsatzgebiete begrenzt waren. Nun können die Unternehmen für Fahrten Gebühren erheben und in der gesamten Stadt rund um die Uhr tätig sein. Beide Unternehmen haben argumentiert, dass selbstfahrende Autos die Kosten für Mitfahrgelegenheiten senken und Leben retten werden. In den ersten Millionen fahrerlosen Kilometern waren die Fahrzeuge von Waymo in nur zwei meldepflichtige Kollisionen verwickelt, und Cruise meldete 73 Prozent weniger Kollisionen mit „bedeutendem Verletzungsrisiko“ als ihr menschlicher Leistungsvergleich.

Selbstfahrende Autos war auf heftigen Widerstand einer Koalition aus Gewerkschaften, lokalen Aktivisten und Politikern in San Francisco gestoßen, und das Interesse hatte sich auch an einer langen Schlange an Bürgern gezeigt, die zur CPUC-Sitzung ihre Meinung kundgetan haben.

Damit ist ein Meilenstein in der Entwicklung autonome Autos geschafft und dient nun als weltweites Signal, dass diese Technologie nach vielen Jahren Entwicklung und dutzenden Milliarden an Geldern nun reif ist und auch in andere Regionen skalieren kann.

Cruise teilte unmittelbar nach der Abstimmung die Preise für die Fahrten in einer E-Mail.

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.