Waymo will Robotaxi-Flotte verfünffachen

Aktiv in 15 Metropolregionen in den USA, Vorbereitung auf ein weiteres Dutzend Städte, und eine internationale Ausweitung nach Kanada, Japan, Singapur, Südkorea, England, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweiz und die Niederlande.

Waymo bereit sich auf eine weltweite Ausdehnung seines Robotaxidienstes vor, doch dazu benötigt die Google-Schwester Fahrzeuge. Und die kommen. Schon heute hat Waymo um die 4.000 bis 4.500 in Betrieb, und bis Ende diesen Jahres will das Unternehmen insgesamt 5.100 Zeekr-Fahrzeuge aus China in die USA importiert haben, wie die New York Post berichtet. Die Waymo-Flotte soll Ende 2026 bei 8.000 Fahrzeugen liegen.

Bei der bisherigen Plattform – Jaguar iPace – wurde bereits Dezember 2024 die Produktion eingestellt, deshalb ist Waymo bemüht, andere Fahrzeuge zu verwenden. Neben dem Zeekr-Fahrzeug, das bei Waymo Ojai (ausgesprochen „Oh Hey“) heißt, ist auch der Hyundai Ioniq 5 vorgesehen, von dem wurden aber bislang noch kaum Fahrzeuge gesichtet.

Jedenfalls sind Waymos Ziele ambitioniert. Bis Ende 2027 will Waymo gemäß Semafor um die 20.000 Fahrzeuge in seiner weltweiten Robotaxiflotte im Einsatz haben, und das trotz eines Banns der amerikanischen Regierung, die den Import von chinesischen und russsischen Autos verbietet, die connected oder autonome Software beinhalten. Selbst chinesische Fahrzeuge, die keine solche Software beinhalten, werden mit einem Zoll von 127,5% belegt.

Trotz der Zölle wird geschätzt, dass es Waymo zwischen 98.000 und 115.000 US-Dollar kostet, ein von Zeekr hergestelltes Fahrzeugchassis mit seinen Sensoren zu kombinieren – im Vergleich zu geschätzten 200.000 US-Dollar für Waymos Jaguar I-Pace-Robotaxis.

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

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