Was das Auslesen von Tesla-Batterien enthüllt

Welcher Tesla-Besitzer hat sich noch nie gefragt, wie viel Batterie denn wirklich im eigenen Fahrzeug verbaut ist und wie sich deren Kapazitätszustand über die Jahre entwickelt? Diese Frage stellte sich auch Morell Westermann, und ließ es nicht einfach darauf beruhen. Er machte sich an die Arbeit und mit Hilfe eines selbst gelöteten Kabel, einer Verbindung mit CAN-BUS auf Bluetooth OBD2-Adapter und einer Smartphone-App konnte er die vom Tesla-Drivetrain generierten Daten auslesen und darstellen.

Morell hatte mehr Fragen, als ich hier aufgezählt habe, und die lauteten:

  • Wie viel kWh “reale”, nutzbare Kapazität hat der Akku?
  • Wie viel Ladezyklen hat der Akku?
  • Wie viele waren davon DC-Schnellladungen / Supercharger?
  • Wie sieht die Degeneration des Akkus aus?
  • Müsste der Akku nicht als Garantiefall getauscht werden?
  • Wie viel KW an Antriebsleistung gibt das Batteriemanagementsystem wirklich frei?
  • Oder eher trivial: wie viel gerade die Heizung verbraucht?

Es gelangen ihm einige überraschende Einsichten, die erklären, wie Tesla beispielsweise weitere „Batteriekapazität“ freischaltet, damit Tesla-Besitzer aus Katastrophengegenden sicher flüchten können. Die ausführlichen Ergebnisse zu seiner Analyse gibt es auf seinem Blog.

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

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