Stanford Studie sieht Probleme mit nächtlichem Laden von Elektroautos voraus

Forscher der Stanford Universität untersuchten in einer Studie die Anforderungen an das Stromnetz mit der Zunahme von Elektroautos in den USA. Mit Prognosen bis 2035 erwarten die Forscher in ihren Modellen, die die US-Westküste mit 11 Bundesstaaten und 75 Millionen Einwohner umfasste, einen Anstieg der Stromnachfrage um 25 Prozent, und in Maximalberechnungen unter Stress sogar 50 Prozent Mehrbedarf.

Übersicht des Modellierungsansatzes

Beim Spitzenbedarf weisen die Forscher darauf hin, dass Stromversorger von einem Modell weg müssen, der Elektroautobesitzer anreizt, in der Nacht zu laden. Heute ist der Nachttarif der günstigste und Autobesitzer laden ihre Fahrzeuge in der Nacht auf. Mit dem zu erwartenden Mehrbedarf bei voller Elektrifizierung des Fuhrparks würde das heutige Modell aber die Strominfrastuktur unnötig aufblähen. Stattdessen schlagen die Forscher vor, Anpassungen an die Stromtarife vorzunehmen, die das Laden von Elektroautos über den ganzen Tag verteilt.

CYBERF*CKED

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst!“ Der Geist dieses bekannten Voltaire-Zitats hat es leider nicht in die sozialen Medien der Neuzeit geschafft. Auf Facebook, Twitter und Co gilt das Primat der eigenen Meinung. Menschen mit anderen Ansichten sind wahlweise dumm, uninformiert oder gleich schlecht, böse und verdorben. Diskurs ist mit solchen Kreaturen nicht erforderlich, somit wird blockiert, gepöbelt und bedroht. Besonders betroffen sind Frauen – hier bekommt der Hass im Netz sehr schnell und sehr oft auch eine sexuelle Komponente. Ein Buch über den Verfall der Sitten im Web 2.0, über Frauen, die sich völlig ungeahnten Anfeindungen und Bedrohungen ausgesetzt sehen, und mit zukunftsweisenden Ideen, wie wir alle dafür sorgen können, dass sich die Lage wieder bessert.

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Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

2 Kommentare

  1. Ich sag nur V2G und netzdienlicher Verbrauch. Die Normen dafür in der ISO 15118 müssten nur endlich auch umgesetzt werden.
    Probleme sehen nur die fossilen Zentralisten, die Lösungen liegen wie bspw in der ISO 15118 längst am Tisch. Die heisst es umzusetzen, statt solchen wertfreien Studien der Bremser weiterhin Raum zu geben.
    PS: klar, dass dieser Schrott (die „Studie“) mal wieder aus den USA zu uns rüberschwapot. In den USA sitzt ja auch Heartland Institute finanziert von Exxon Mobile & Co.

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