Eine kurioses Detail bei der Vorbeifahrt am Waymo Depot in Aschheim bei München fiel Bernhard Kremer, der das Video erstellt hat, auf und hat nun mehr Aufmerksamkeit erweckt. Was zuerst so aussah, als ob unter den über 30 Waymo Jaguar iPace auch ein Mitarbeiterfahrzeug sich daruntergeschummelt hat, scheint sich bei genauerer Analyse als etwas Mehr herauszustellen.
Denn einmal um die Ecke gefahren ans andere Ende des Depots, stehen zumindest drei weitere solcher Fahrzeuge mit Dachbox. Und dazwischen nochmals vier BMW 5er Klasse Limousinen.
Das kann meiner Meinung nach kein Zufall sein und würde auch sehr viel Sinn machen. Und war vielleicht auch ein Grund neben vielen, warum Waymo ausgerechnet in München die Waymo Deutschland GmbH gegründet hat.
Für die deutsche Öffentlichkeit könnte es ein Signal sein, dass Waymo deutsche Fahrzeuge als Plattform für den Waymo Driver und das deutsche Robotaxi verwendet. Zugleich sendet das ein Signal an andere Länder, dass man auch dortige Hersteller verwenden kann. Es würde definitiv die Zulassung erleichtern, wenn man heimische Partner verwendet, anstatt mit dem Waymo Ojai basierend auf dem chinesischen Hersteller Zeekr durch die Genehmigungsprozesse gehen muss.
HOMO SYNTHETICUS
Wie Mensch und Maschine verschmelzen
Künstliche Intelligenz wird sichtbar. In „Homo Syntheticus“ beschreibt Zukunftsforscher Dr. Mario Herger den Aufbruch in ein neues Zeitalter, in dem Maschinen nicht mehr nur denken, sondern fühlen, handeln und lernen. Humanoide Roboter mit künstlicher Haut und autonomem Bewusstsein treten in unser Leben – als Helfer, Kollegen, vielleicht Partner. Gleichzeitig erweitern wir Menschen uns selbst: durch Implantate, Schnittstellen und KI im Körper. Mensch und Maschine nähern sich an, verschmelzen – und stellen unsere Vorstellung von Identität, Ethik und Fortschritt auf die Probe. Ein faszinierender Blick auf die Ära des synthetischen Menschen.
Auch würde BMW damit Erfahrung sammeln und den Waymo Driver besser in Privat-Pkw integrieren können. Hinzu kommt, dass unweigerlich Waymos auch auf deutschen Autobahnen unterwegs sein müssen, wo neben der Richtgeschwindigkeit von 130km/h – immerhin mehr als 20km/h als auf den meisten US-Autobahnen, wo 65 mph / knapp 105 km/h gelten – noch höhere Geschwindigkeiten zugelassen sind.
Die BMW G61 Touring mit den Dachboxen könnten somit für cw-Werttests auf deutschen Autobahnen dienen und die Sensoraufbauten des Waymo Drivers simulieren. Der BMW kommt auch in der vollelektrischen Version, einzig offene Frage ist, ob die Türen elektrisch selbständig geschlossen werden können, sollten Fahrgäste vergessen, die Türen zu schließen.
Lucid hat mit dem Gravity ein ähnliches Fahrzeug im Verbund mit dem Nuro Driver und Uber als Robotaxi in Vorbereitung.
Wie könnte so ein Waymo Robotaxi auf der BMW-Plattform aussehen? Gemini schlägt das hier vor:
Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.





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