Porsche verzichtet auf die Entwicklung selbstfahrender Autos

Die aktuellen Entwicklungen von autonomen Fahrzeugen werden von einigen Herstellern bewusst skeptisch betrachtet. Nach dem Ferrari-Chef Sergio Marchionne sprach sich auch Porsche-CEO Oliver Blume dagegen aus.

In einem Interview mit dem britischen Autocar-Magazin sagte er, dass ein Nischenunternehmen im Automobilsektor wie Porsche anders mit dieser Entwicklung umgehen  muss.

„Wenn man einen Porsche kauft, dann will man ihn selber fahren“, sagte er und fügte hinzu „Im Moment denken wir nicht über eine volle Version eines autonomen Fahrzeugs nach, wir denken über einige Funktionen nach, die man mit den Porsche-Genen kombinieren kann.“ Diese Funktionen sollen laut Blume dann verwendet werden können, wenn man im Stau steht oder auf dem Weg zum Restaurant nicht erst einen Parkplatz suchen will.

Im Interview wurde nicht angesprochen, ob ein autonomer Porsche nicht unter Umständen eine bessere Erfahrung mit der Porsche-Performance geben kann, als ein selbst gelenkter. So könnte man sich durchaus vorstellen, dass im Fahrzeug die Fahrweisen von Rennfahrern abgerufen werden können, und man einen Streckenabschnitt à la Sebastian Vettel oder Nico Rosberg erleben kann.

Nicht alle Innovationen werden abgelehnt. So soll die Elektrifizierung mit dem Porsche Mission E vorangetrieben werden, eine elektrische Version des 911er sei aber nicht geplant.

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