US-Behörden schreiben Testgelände für autonome Fahrzeuge aus

Die amerikanische Verkehrsbehörde Department of Transportation (DoT) hat eine Ausschreibung für Testgelände für selbstfahrende Fahrzeuge begonnen. Um die Sicherheit bei der Entwicklung dieser Fahrzeuge zu garantieren, sucht die DoT bundesweit nach mehreren Testgeländen. In den Feldversuchen will die Behörde besser verstehen, welche Herausforderungen auf Gesetzgeber und Regulatoren, beziehungsweise die Hersteller solcher Fahrzeuge selbst zukommen.

Mehrere Anbieter sollen ausgewählt werden, um ein nationales Netzwerk an Testgeländen und Testregionen zu schaffen. Erwartet wird, dass Renn- und Teststrecken, Campusgelände von Universitäten oder Unternehmen, oder sogar ganze Stadtteile vorgeschlagen werden.

Bereits heute gibt es mehrere Testgelände und Feldversuche in den USA. Die GoMentum Station in Concord, die Castle Airforce Base, sowie das NASA Ames Moffett Airfield befinden sich in Kalifornien, die Mcity in Michigan. Allen gemein ist dass sie allesamt abgeschlossene Testgelände ohne öffentlichen Verkehr sind.

Feldversuche auf öffentlichen Straßen finden in ganz Kalifornien und anderen Bundesstaaten statt. In Kalifornien am bekanntesten und häufigsten benutzt sind dabei Mountain View, San Francisco und die angrenzenden Städte, in denen Google, GM, Baidu, Stanford University und andere testen. Google betreibt ebenso Fahrzeuge in Austin in Texas, Kirkwood in Washington und Phoenix in Arizona. In Pittsburgh fährt heute Uber, in Boston noch vor Ende dieses Jahres nuTonomy. Bald sollen auch auf der Bishop Ranch in Kalifornien fahrerlose Shuttlebusse fahren. Dafür wurde sogar von Gouverneur Jerry Brown ein eigenes Gesetz unterzeichnet, das die Anwesenheit eines Fahrers für den Test nicht mehr voraussetzt.

Weitere Testgelände sind Blacksburg in Virginia geplant, in Ypsilanti in Michigan, sowie eines in Polk County in Florida. Auch der Highway 83 der sich 3.000 Kilometer durch North Dakota, South Dakota, Nebraska, Kansas, Oklahoma und Texas zieht soll als durchgehende Transitroute für fahrerlose Fahrzeuge vorbereitet werden.

Bis zum 19. Dezember können Interessierte Organisationen Einreichungen machen.

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