Mission Impossible: Tata Elxsi und ARAI wollen in Indien autonome Autos testen

Wer je den Verkehr in Indien überlebt hat, der hat etwas zu erzählen. Riksha-Taxi, Mopeds mit siebenköpfigen Familien, kreuzende Fußgänger, Autos, Busse, und dazwischen jede Menge Getier. Eine Verkehrssituation, bei der jeder europäische Stadtverkehr wie Honigschlecken aussieht.

Nun haben gleich zwei indische Organisationen die Arbeit an autonomen Fahrzeugen angekündigt, die auch in Indien getestet werden sollen. Zuerst enthüllte die Automotive Research Association of India den Prototypen eines selbstfahrenden Autos, und dann schwirren Gerüchte um Tata Elxsi herum, dass diese Designabteilung von Tata um eine Lizenz zum Testen autonomer Fahrzeuge bei den Behörden in Bengaluru angesucht hat.

Beide planen jedenfalls scheinbar nicht, ein Auto von Grund auf zu bauen, sondern bestehende mit Kameras und Sensoren auszustatten und so die Technologie zu entwickeln. Bislang wurden Tests nur auf abgeschlossenen Strecken durchgeführt, die chaotische Verkehrssituation in Indien stellt aber generell jede Entwicklung von Selbstfahrfahrzeugen vor große Herausforderungen.

Indien zählt mit annähernd 240.000 Verkehrstoten pro Jahr zu den tödlichsten Ländern. Mehr als 75 Prozent der Opfer sind Fußgänger. Selbstfahrtechnologie könnte den Verkehr in Indien sicherer und effizienter machen, als das heute der Fall ist.

Hier ist eine Sammlung von Verkehrseindrücken aus verschiedenen Gegenden in Indien.

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