Was kommt 2021? Jetpacks und fliegende Motorräder laut Investoren…

Während die breite Öffentlichkeit nach wie diskutiert, ob der Markt reif ist für Elektroautos und der Meinung, autonomes Fahren braucht noch viele Jahre, bis die Technologie so weit ist (wer diesem Blog folgt, weiß, dass es nicht so ist), sind diese Technologien für Risikokapitalgeber im Silicon Valley bereits alter Hut. Die schwierigsten Fragen sind gelöst, die Produkt schon auf dem Markt oder kurz vor dem breiten Rollout.

Ein Risikokapitalgeber oder Venture Capitalist (VC) sucht immer nach den neuesten Trends, die oft noch so unsichtbar sind, dass kaum Signale vorhanden sind. Diese Trends haben in diesem Anfangsstadium nicht mal einen Namen. Aber das ist die Aufgabe eines VCs, die Suche nach der nächsten Gelegenheit früh in eine Technologie einzusteigen und nach wenigen Jahren ein Mehrfaches des investierten Betrags zu verdienen.

Einer dieser VCs ist Tim Draper aus der San Francisco Bay Area – dem Silicon Valley – und er stammt aus einer Venture Capital-Familie. Schon der Vater war VC und nun auch sein Sohn. Die Familie betreibt auch die Draper University in San Mateo, in der in einem fünfwöchigen Crashkurs Start-Up-Gründer einem intensiven Trainingsprogramm unterzogen werden. Ein ehemaliges Hotel dient zugleich als Studien- und Wohnort. Auf der Straße gegenüber liegt dann ein Accelerator namens Hero City von Draper, in dem Start-Ups dann nochmals Büros erhalten und in diesem Ökosystem von Mentoren und Investoren hoffentlich ihr Unternehmen ‚beschleunigen‘.

Wer schon mal die Hero City besucht hat, kennt den sogenannten ‚Deskla‚, ein ausgekerntes Model S das als Empfangstisch dient. Was es damit auf sich hat, ist leicht erklärt. Tim Draper zählte zu den ersten Tesla- und SpaceX-Investoren und ließ sich diesen Deskla aus Resten anfertigen. Von der Investition hat Draper mit Sicherheit in Millionenhöhe profitiert.

‚Deskla‘ in der Hero City in San Mateo

Wer solch einen guten Riecher hat, dem hört man dann auch besser zu, wenn er gefragt wird, was wohl die nächsten Trends sein werden und wo er Geld investiert. Und genau das fragte ihn CNBC und erhielt auch eine Antwort, die vielen von uns noch als total verrückt erscheinen mag: Jetpacks und fliegende Motorräder sehe er, Draper, als die nächste Technologie der Zukunft. Nach den VTOL (fliegende Autos, sozusagen) sei noch viel zu wenig Aufmerksamkeit diesen beiden Arten der Fortbewegung geschenkt worden.

Zwei der Unternehmen in die er investiert hat seien JetPack Aviation und Gravity Industries Ltd. Beide stellen Jetpacks her, die sozusagen umschnallbare, miniaturisierte Düsentriebwerke seien, die eine Person in die Lüfte erheben und auf 400 km/h beschleunigen können. Einsatzgebiete sind für den Freizeitspaß, aber auch für Einsatzkräfte, Militär und den Zugang zu unwegsamem Gelände, wie auch über offene Wasserflächen.

Beide Unternehmen haben bereits mehrere Millionen an Risikokapital aufstellen können. Der globale Markt für autonome VTOL-Fahrzeuge hat in diesem Jahr einen geschätzten Wert von 4,4 Mrd. $ erreicht und wird bis 2027 voraussichtlich 15,6 Mrd. $ erreichen, laut einer Studie von Research and Markets. Draper investierte nach einem TED-Talk 2017 von Gravity-Gründer Richard Browning gleich mal 650.000 Dollar in das Unternehmen, und eine vermutlich ähnliche Summe in Jetpack Aviatioon.

Jetpack Aviation selbst arbeitet auch noch an einem fliegenden Motorrad, das den Glidern aus dem Film Star Wars ähnelt. Es nennt sich ‚SPEEDER‘.

Verrückt? Genauso klang vor einem Jahrzehnt die Idee ein massentaugliches Elektroauto zu bauen.

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Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

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