Als Waymo 2024 um die Lizenz für den Betrieb eines fahrerlosen Robotaxidienstes in Kalifornien ansuchte, ging ein Detail dabei fast unter. Nicht nur Waymo suchte um eine Lizenz an, das Unternehmen wurde auch von über 80 Organisationen dabei vor der Behörden unterstützt, darunter auch der Blindenverband oder Mothers Against Drunk Driving (MADD).
Damit zeigte sich auch, dass es eine ganze Riege in der Bevölkerung gibt, die heute auf individuelle Mobilität aus unterschiedlichen Gründen verzichten müssen und für die ein eigenes Auto, ein Fahrdienst mit einem Fahrer oder öffentliche Verkehrsmittel keine Alternative darstellen. So habe ich bereits mehrmals über die Vorteile von Robotaxidiensten wie Waymo für Frauen berichtet, die sich in Waymos gleich aus mehreren Gründen sicherer fühlen und diese Alternative wählen, als ein Taxi, Ridesharingdienst oder den ÖPNV zu nehmen.
Ein weiteres Beispiel stellt The Atlantic mit Christopher Hamilton vor, der autistisch, als neurodivergent ist. Für ihn stellte es eine Herausforderung da, Transportmittel zu benutzen. Gespräche mit dem Fahrer, die Suche nach dem Fahrzeug, oder die Menschenmassen in öffentlichen Verkehrsmitteln verursachten ihm Stress. Nicht so mit Waymo. Die Anzeige seiner Initialen auf dem Fahrzeug, die Möglichkeit seine eigene Musik zu wählen und Temperatur einzustellen, ohne mit jemanden sprechen zu müssen, lassen ihn entspannt und stressfrei am Ziel ankommen. Wo bislang die Eltern des erwachsenen Hamilton helfen mussten, einen fahrbaren Untersatz zu organisieren, kann er nun selbständig machen.
Hier geht’s zum vollständigen Artikel (auf Englisch) im The Atlantic.
Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.
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