Smart FourTwo: Elektrisches Robotertaxi im Test

Mit dem Car-Sharing-Programm car2go zeigt Daimler bereits in vielen europäischen Städten, wie die urbane Mobilität der Zukunft aussehen kann. Die Smarts können per App entsperrt und verwendet werden, nach der Fahrt werden die Autos einfach auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt, bis der nächste Benutzer sich ein Auto schnappt und damit fährt.

Mit dem elektrischen Smart FourTwo-Konzept geht Daimler aber einen Schritt weiter. Dort fährt der Passagier nicht mehr selber, er wird gefahren. Die Kombination eines zweisitzigen, elektrischen und autonomen Fahrzeug ist der ultimative Schritt für die Neudefinition von Mobilität in der Stadt. Nicht nur muss man sich nicht mehr auf die Suche nach einem geparkten und verfügbaren Wagen machen, das Fahrzeug kommt zum Passagier. Kein Stress mit dem Fahren im dichten Stadtverkehr, der Passagier kann sich entspannen oder mit den Mitfahrern unterhalten. Und anstelle sich auf Parkplatzsuche zu begeben, steigt man einfach aus und der Smart macht sich auf die Suche nach neuen Passagieren.

Auffällig ist das Design des Fahrzeugs. Niedlich, und dank großer Türen bequem zu besteigen. Am Kühlergrill – den es mangels Verbrennungsmotors nicht mehr bedarf – prangt ein Display, das mit den Passagieren vor dem Einsteigen oder mit Fußgängern kommuniziert.

Das Fahrzeug ist mit einer Kohlefaserkarosserie überbaut, und mit Radar und Kameras bestückt. Die Gesamtlänge von 2,7 Metern, 72 Zentimeter Breite und 1,54 Meter Höhe klingen nach nicht viel, der üppige Einsatz von Glas lassen das Auto aber geräumig erscheinen. Momentan werden solcherart ausgestattete Smart FourTwo in Tokyo in einem begrenzten Stadtbereich im Testbetrieb eingesetzt.

Noch handelt es sich um ein Konzeptauto, mit allen Macken. Der Fahrkomfort ist dank der breiten Reifen noch etwas gewöhnungsbeürftig, dafür aber geräuschlos, die Fahrt holprig und ein Sicherheitstechniker beobachtet das Fahrzeug aus der Entfernung mit einer Abschaltvorrichtung für den Fall der Fälle.

FAZ-Redakteur Jürgen Zöllter hat mehr dazu in einem Beitrag verfasst.

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

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