Lieferroboter – Eine kleine Übersicht

Autonome Autos erheischen die Aufmerksamkeit der Menschen, mindestens genauso spannend sind aber die Möglichkeiten bei Lieferrobotern. Eine ganze Reihe von Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung von kleinen, zumeist für die Benutzung von Gehsteigen ausgerichteten Helfern.

Alle haben eines gemeinsam: sie sind im öffentlichen Raum unterwegs. Und wir werden uns an sie gewöhnen müssen. Deshalb habe ich hier eine kleine aber feine Übersicht zu Lieferrobotern aus aller Welt und in verschieden Größen zusammengestellt.

Starship Technologies ist das bekannteste Unternehmen in der Szene. Das Londoner Startup mit der Entwicklung in Talinn in Estland testet unter anderem mit dem Lieferdienst Doordash in Redwood City.

Kiwi in Berkeley begann mit den ersten Test als Forschungsprojekt der Universitäten Berkeley und Stanford. Die ersten Fahrten halfen hungrige Studenten mit Essen zu versorgen.

Robby aus Palo Alto sieht dem von Starship Technologies sehr ähnlich, der ja einer Kühlbox mit sechs aufgesteckten Rädern ähnelt. Mit seinen Sensoren und Infrarotkameras kann der neueste Robby 2 sogar in der Nacht und bei schlechtem Wetter ’sehen‘. Die Reichweite liegt bei ungefähr 20 Meilen (32 Kilometer). Selbst die steilen Straßen von San Francisco meistert der Roboter.

Marble wiederum testet mit Yelp EAT 24 einen Zustelldienst für Essen. In San Francisco, wo denn auch sonst?

Segway Robotics – ja genau die mit dem Segway – präsentierte den Loomo Go, der auf dem Personal Robot Loomo basiert.

TeleRetail ist ein Schweizer Unternehmen, das mit zwei großen und einem kleinen Rad auskommt. Diese balancieren die Cargobox, sicher gesteuert wird es dank Informationen vom Lidar und anderen Sensoren.

Auch Italien mischt kräftig mit, dank Yape. Bei diesem balanciert der Roboter wirklich nur auf zwei Rädern.

JD.com aus China gibt sich nicht nur mit einer Art von Lieferrobotern zufrieden. Eine ganze Reihe davon entwickelt das Unternehmen.

Domino’s Pizza hat eine eigene Robotikabteilung in Australien, die Lieferroboter entwickelt. DRU heißt der Pizzalieferroboter, der die Pizza heiß und die Getränke kühl hält.

Gita ist ein persönlicher Robot vom Start-Up Piaggio Fast Forward aus Boston, der beim Spaziergang die persönlichen Sachen trägt und dem Besitzer nachfolgt.

PostBOT wird von der Deutschen Post zur Auslieferung von Post verwendet. Bad Hersfeld in Hessen ist der erste Einsatzort dieses Roboters, bei dem er dem Briefträger folgt und die Post für ihn führt.

Nuro bringt den Lieferroboter auf die Straße, weg vom Gehsteig. Halb so schmal wie wie Auto, kann er sich zwischen stehenden Fahrzeugen durchschlängeln und dabei auch mal einen Zahn zulegen.

Robomarts kleckert nicht, die klotzen. Das Start-Up aus Santa Clara bringt gleich den ganzen Supermarkt auf die Straße.

Moby Mart verfolgt ein ähnliches Konzept. Das Schuhgeschäft mit Anproberaum kommt zum Kunden.

Habe ich spannende Lieferroboter vergessen? Dann poste sie doch unten in den Kommentaren.

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

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