Waymo-Autos nun mit Passagieren und ohne Fahrer

Jetzt geht’s eindeutig zu weit! Waymo hat die Teilnehmer am sogenannten Early Rider-Programm eingeladen, die nun wirklich fahrerlosen selbstfahrenden Autos zu benutzen und sich dem Suchgiganten noch mehr auszuliefern.

Für das Early Rider-Programm konnten sich letztes Jahr Bewohner von Chandler, einem Vorort von Phönix in Arizona, anmelden. Vermutlich hat sie niemand über das Risiko aufgeklärt, das sie eingehen. Aber die Amis haben ja eben keine Warner, die sich in der Materie auskennen und entsprechende Expertenmeinungen abgeben können. Da zeigt sich wieder wie weit wir intellektuell und kulturell sowieso diesen Naivlingen voraus sind.

Diese wagemutigen Verrückten, die sich einem Computer anvertrauen um in einem zwei Tonnen schweren Roboter herum gefahren zu werden, können es selbst nicht glauben, was sie da machen. Kichernd, glucksend, wie kleine Kinder steigen die Erwachsenen auf die Rückbänke der Fiat Chrysler Pacifica Minivans, so als ob sie Kindergartenkinder sind, die zum ersten Mal in den Schulbus steigen.

Und mal ehrlich: wir in Europa sind da abgebrühter und erwachsener. Wir kennen doch die Gefahren, die in so einem Ding lauern. Was, wenn das Auto ein Stop-Schild verpasst? Oder einem Radfahrer begegnet? Man will sich das gar nicht ausmalen. Oder wenn eine Oma links und ein Baby rechts und ein Baum in der Mitte plötzlich auf die Straße springen? Wie entscheidet das Auto, wen es tötet? Eben! Menschen machen in Sekundenbruchteilen intuitiv eine bessere Entscheidung als noch so viele Sensoren und ausführlich getestete Algorithmen. Das ist doch schließlich jedem bekannt.

Das von der Datenkrake Google veröffentlichte Video zeigt eindeutig die Gefahren. Die Passagiere sind so überdreht, dass sie rasch ermüden und einschlafen. Sind die denn wahnsinnig? Gibt’s da keine Sicherheitseinrichtung, welche die Passagiere alle 30 Sekunden mal durchrüttelt, elektroschockt oder ohrfeigt? Was will Google denn noch alles? Nicht nur unsere Daten, sondern jetzt auch noch uns sicher herum fahren?

Außerdem muss das ein Fake-Video sein. Welches autonome Auto kann denn ohne ständige Internetverbindung über eine 5G-Leitung und Millionen von Sensoren in den Straßen sicher fahren? Wir konnten keine Informationen finden, die Auskunft über solche Breitbandleitungen oder Sensoren in Chandler geben. Und was erst wenn das von Hackern gehackt wird? Wie will Google das bloß gewährleisten? Wegen der paar Millionen Hackerattacken jeden Tag die sie schon heute auf ihre Server erleiden, glauben sie, dass sie das beherrschen? Mercedes, VW und BMW werden ihnen das schon so richtig zeigen. Sodom und Gomorrah werden ausbrechen, wenn wir diesen Unfug nicht jetzt sofort stoppen, denn der kann nicht funktionieren. Das wissen wir schließlich von all unseren Experten, und die irren nie!

Schaut Euch dieses Video nicht an! Es ist Fake.

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

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