Vor vielen Jahren schon, als Waymo noch Google Self Driving hieß, durfte der Präsident des amerikanischen Blindenverbandes Steve Mahan in Austin in einem fahrerlosen Auto mitfahren. Auch als Waymo schließlich die Genehmigung für den kommerziellen fahrerlosen Betrieb in Kalifornien erhielt, war der Blindenverband einer von mehr als 80 Mitunterzeichnern, die Waymo unterstützten.
In den vergangenen Monaten wurden immer wieder Beispiele von anderen Bevölkerungsgruppen gebracht, die von Waymos profitieren. Frauen fühlten sich viel sicherer, und Autisten erhielten einen zusätzlichen Grad an Selbständigkeit, der wie auf sie zurechtgeschnitten kam, ohne die Überforderung durch zu viele Sinneseindrücke.
Nun legt die renommierte New York Times mit dem Beitrag Blinde Waymo-Nutzer genießen die Freude, alleine zu fahren nach. Am Beispiel des 28-jährigen Ruben Brunt, der mit einer seltenen Augenerkrankung geboren wurde, schildert die NYT, wieso Waymo für Brunt ein solcher Segen ist.
Es ist dieses Gefühl von Unabhängigkeit und die Tatsache, dass man tatsächlich die Kontrolle hat. [..] Man kann die Musik hören, die man will, und hat das Gefühl, in seinem eigenen Auto zu sitzen.“
„Ich muss mit keinem anderen Menschen sprechen“, sagte Sarah Funes, eine Einwohnerin von South San Francisco, die aufgrund eines Hirntumors teilweise blind und teilweise gelähmt ist. „Ich steige ins Auto und bin ganz allein.“
Auch würden Waymos nicht diskriminieren. Immer wieder erleben Sehbehinderte, wie ihnen die Mitfahrt in Taxis oder Ubers verweigert wird, weil der Fahrer den Blindenhund mit mitnehmen will, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind.
Einziger Wermutstropfen sind die noch hohen Preise, wie Waymo verlangt, denn sonst würden Brunt und Funes sie jeden Tag verwenden.
Hier geht’s zum vollständigen Beitrag in der New York Times..
Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.
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