Tesla schuldlos an tödlichem Autopilotunfall

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA sieht keine Schuld von Tesla an dem tödlichen Unfall vom 15. Mai 2016. Das ist das Ergebnis des heute veröffentlichen Untersuchungsberichts.

Der 40-jährige frühere Navy Seal Soldat Joshua Brown aus Ohio war damals tödlich verunglückt, als er in seinem Tesla Model S mit eingeschaltetem Autopilot in einen die Autobahn kreuzenden LKW in Florida kollidierte. Warum der Autopilot nicht reagierte war Ziel der Untersuchung.

In ersten Analysen wurde angenommen, dass die Seitenwand des kreuzenden LKWs vom Autopilot als überhängende Wegschilder interpretiert wurde und deshalb die Geschwindigkeit nicht verringert wurde. Der Unfall warf Fragen über die Sicherheit solcher Fahrerassistenzsysteme auf und ob der Autopilot auf diese Gefahr hätte reagieren sollen.

Im Bericht der NHTSA konnte kein Defekt oder Unzuverlässigkeit des Autopilotsystem identifiziert werden, tatsächlich war der Fahrer Perioden von mehr als 7 Sekunden abgelenkt. Die letzte Aktion von Brown war die Geschwindigkeit auf 74 Meilen pro Stunde (118 kmh) zu setzen. Der Fahrer, der auch mit Autopilot zu jeder Zeit die Kontrolle über das Fahrzeug haben sollte, reagierte aber auf die Gefahr weder durch Lenken oder Bremsen. Damit sind auch keine Fahrzeugrückrufe durch Tesla notwendig.

Die NHTSA führt als weiteres Ergebnis der Untersuchungen an, die zeigen, dass seit der Einführung des Autopilot Kollisionen um 40 Prozent reduziert werden konnte.

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