Tesla zerrt früheren Autopilot-Entwicklungsleiter wegen Diebstahl von geistigem Eigentum vor Gericht

Der amerikanische Elektrofahrzeughersteller Tesla reichte heute Donnerstag beim Superior Court of California in Santa Clara Klage wegen Diebstahl geistigen Eigentums und dem illegalen Abwerben von Mitarbeitern gegen seinen früheren Autopilot-Entwicklungschef Sterling Anderson ein.

Die Klageschrift wirft Anderson vor, dass er bei seinem Weggang von Tesla Ende 2016 mehrere hundert Gigabyte an proprietären Daten mitgehen ließ. Ebenso wird ihm unterstellt, Tesla-Mitarbeiter im Autopilot-Programm aktiv für seine neues Start-up Aurora, das er gemeinsam mit dem ehemaligen Leiter des Google Selbstfahrprogramms Chris Urmson gegründet hatte, abzuwerben versucht hat.

Tesla reichte eine Schadensersatzklage ein, mit der das vorsätzliche Vorgehen von Anderson gesühnt werden soll. Hier ist Anderson bei einem Vortrag zum Autopilot im Mai 2016.

Aurora wies die Vorwürfe als haltlos zurück und warf Tesla Missbrauch des Rechtssystems vor, um sich unliebsame Wettbewerber vom Hals zu schaffen.

Chris Urmson verließ Google nach mehr als sechs Jahren, um sich dem neuen Start-up Aurora zu widmen, das ebenso an autonomen System arbeitet. Hier ist Chris Urmson bei einem Vortrag auf de SXSW im Mai 2016 in Austin zu sehen.

Hier ist der Link zur gesamten Klageschrift.

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