Waymo gibt 2,25 Milliarden-Investition von externen Investoren bekannt

Waymo, die Alphabet-Tochterr und Google-Schwetser, meldete heute den Abschluss einer Investmentrunde mit externen Investoren, die von Silver Lake, Canada Pension Plan Investment Board, und Mubadala Investment Company angeführt worden waren. Weitere Investoren sind Magna International, Andreessen Horowitz und AutoNation, sowie Alphabet. Auch der Souvereign Wealth Fund von Abu Dhabi soll beteiligt sein. Wie viele Anteile dabei ausgegeben worden waren und wie hoch die Bewertung von Waymo somit nun ist, war nicht in der Ankündigung enthalten.

In der Vergangenheit war Waymo von Analysten bei UBS und Morgan Stanley mit Bewertungen bis zu 250 Milliarden Dollar angeführt worden, obwohl das Unternehmen bislang kaum Einkünfte hatte. Einkünfte kommen vor allem vom autonomen Taxiservice Waymo One, den das Unternehmen seit November 2018 in Chandler in Arizona betreibt, und ein paar kommerzielle Lieferungen. Diese Erlöse stehen in keinem Vergleich zu den alleine für 2019 von The Information geschätzten 3,5 Milliarden Dollar, die Alphabet in Waymo investiert hat. Da Google seit 2009 an der Technologie arbeitet, kann ist scheint ein bisheriges Investment von um die 10 Milliarden Dollar nicht abwegig.

Alphabet hat es mit Bargeldreserven von 120 Milliarden Dollar sicherlich nicht nötig, neue Investoren an Bord zu holen. Der Einstieg neuer Investitionen scheint allerdings auf mehrere andere Dinge hinzudeuten. Erstens, dass Waymo irgendwann mal an die Börse gehen soll. Zweitens, dass man zusätzliche Partner reinholt, die mit ihrer Erfahrung und Netzwerken die Markteroberung beschleunigen können. Drittens, dass Waymo mit seiner Technologie einen Reifegrad erreicht hat, sodass nun ein breiterer Markteinführung des Produktes angepackt werden soll.

Gleichzeitig stellte Waymo auch Waymo Via vor, die nach Waymo One zweite Marke aus dem Hause. Während Waymo One für autonome Passagiertransporte gedacht ist, dient Waymo Via für Gütertransporte, von lokalen Lieferungen zum Endkonsumenten bis hin zu großen Sattelschleppern für das Transportgeschäft von Geschäftskunden.

Interessantes Detail am Rande: wie am Bild zu erkennen ist, hat der LKW einen neuen Sensoraufbau.

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

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